{"id":29,"date":"2008-06-09T18:12:44","date_gmt":"2008-06-09T18:12:44","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gassis.de\/?p=29"},"modified":"2008-06-09T18:12:44","modified_gmt":"2008-06-09T18:12:44","slug":"haifa-mai-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gassis.de\/?p=29","title":{"rendered":"Haifa Mai 2008"},"content":{"rendered":"<p>Mitte Mai war ich mit einem Kollegen 5 Tage in Haifa zum Starttreffen eines Kooperationsprojekts zwischen der Uni Hannover und dem Technion Haifa. Von wissenschaftlichen Einzelheiten will ich euch verschonen, aber ein Paar Eindr\u00c3\u00bccke mitgeben. Einige Bilder gibts rechts in der Bildergallerie &#8211;><\/p>\n<p><u>Der Flug<\/u><br \/>\nBevor man nach Israel fliegen darf, hat die Terrorabwehr die Befragung gestellt. Freundliche israelische Flughafenmitarbeiterinnen befragen einen ca. 20 min lang warum man denn unbedingt nach Israel reisen wolle, fragen st\u00c3\u00a4ndig ob man sein Gep\u00c3\u00a4ck selbst gepackt hat, ob man gefragt wurde jemandem in Israel etwas mitzubringen und zu Guter letzt ob man jemanden in der arabischen Welt kennt. Das ganze wurde bei meinem Kollegen und mir getrennt gemacht, danach unsere Geschichten abgeglichen. Alles klar!<br \/>\nGute Tipps bei der Ausreise am Ben Grion Airport in Tel Aviv sind:<br \/>\n1.\tVersuche nicht deinen kleinen Koffer zus\u00c3\u00a4tzlich unbedingt ins Handgep\u00c3\u00a4ck mitnehmen zu wollen &#8211;> verd\u00c3\u00a4chtig<br \/>\n2.\tHabe keinen Arabischen\/\u00c3\u201egyptischen Stempel im Reisepass &#8211;> verd\u00c3\u00a4chtig<br \/>\n3.\tSei die angegebenen 3 h vor dem Abflug am Flughafen \u00e2\u20ac\u201c die Zeit wirst eventuell brauchen, vor allem wenn du die ersten beiden Punkte nicht befolgt hast<br \/>\n<!--more--><u>Das Handy<\/u><br \/>\nIn Israel ist das Handy der wichtigste Gegenstand des allt\u00c3\u00a4glichen Lebens. Dabei kommt es nicht darauf an wie neu das Handy ist\u00c2\u00b4, und was f\u00c3\u00bcr Extras es hat. Man muss einfach nur damit telefonieren k\u00c3\u00b6nnen. Und das oft. Sehr oft. Mindestens einmal pro Stunde (schweigsamer oder sich im Meeting befindlicher Israeli).  Normal d\u00c3\u00bcrfte in etwa 2-4 mal pro Stunde sein, im Auto aber deutlich mehr  (Zur Grundausstattung eines Autos geh\u00c3\u00b6rt ein Headset und eine Handyhalterung).<\/p>\n<p><u>Das Taxi<\/u><br \/>\nTaxis kommen prompt in Israel, wissen aber nicht unbedingt wo sie einen Absetzen m\u00c3\u00bcssen \u00e2\u20ac\u201c selbst mit Karte nicht. Etwas englisch k\u00c3\u00b6nnen fast alle Taxifahrer, deshalb wei\u00c3\u0178 ich jetzt etwas mehr \u00c3\u00bcber den Sport in Israel (\u00c3\u00bcber was redet man mit einem Taxifahrer sonst auf der Fahrt von Haifa nach Tel Aviv?).<br \/>\nManche Taxifahrer sind sehr gesch\u00c3\u00a4ftst\u00c3\u00bcchtig. Der erste Taxifahrer hat uns gleich angeboten, er k\u00c3\u00b6nne uns und von Haifa nach Tel Aviv fahren, wie wir sp\u00c3\u00a4ter herausgefunden haben, zum doppelten Preis\u00e2\u20ac\u00a6.<\/p>\n<p><u>Das Volk<\/u><br \/>\nIn Israel sind uns nur nette Menschen begegnet. Ganz normal im Stra\u00c3\u0178enbild sind viele Leute in Soldatenuniformen, vor allem viele Frauen. Der Grundwehrdienst betr\u00c3\u00a4gt f\u00c3\u00bcr M\u00c3\u00a4nner drei Jahre und f\u00c3\u00bcr Frauen zwei. Das f\u00c3\u00bcr mich ungew\u00c3\u00b6hnliche waren vor allem die Frauen in Uniform, die trotzdem mit ihrem rosa Handt\u00c3\u00a4schen unterwegs waren\u00e2\u20ac\u00a6<\/p>\n<p><u>Am See Genezareth<\/u><br \/>\nEinen ganzen Tag haben wir am See Genezareth bzw. im oberen Jordan-Einzugsgebiet verbracht. Der Wasserstand im See hat sich die letzten 5 Jahre kontinuierlich verringert, das es w\u00c3\u00a4hrend der Regenzeit im Winter zu wenig geregnet hat und das Wasser im See zur Trinkwasserversorgung des ganzen Landes gebraucht wird. Oberhalb des Sees liegt das Hula-Tal, in dem gro\u00c3\u0178e Obst- und Gem\u00c3\u00bcseplantagen liegen. <\/p>\n<p><u>Die Unterkunft<\/u><br \/>\nIn Haifa hatten wir ein Standard-Hotel, alles OK, gutes Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck. Die Besonderheit bei dieser Reise erwartete uns in Tel Aviv. Da der Flug zur\u00c3\u00bcck sehr fr\u00c3\u00bch morgens ging, mussten wir eine Nacht dort verbringen. Das von uns reservierte Hotel war \u00c3\u00bcberbucht, sprich sie hatten keinen Platz im Hotel, obwohl wir gebucht und auch eine Best\u00c3\u00a4tigung hatten. Deshalb haben sie uns zum gleichen Preis in ein anderes Hotel, das derselben Kette angeh\u00c3\u00b6rt, geschickt.<br \/>\nLeider war das Hotel au\u00c3\u0178erhalb von Tel Aviv. Als kleine Entsch\u00c3\u00a4digung war es eine 5-Sterne Hotel&#8230;. Die Zimmer dem Entsprechend: drei Flachbildfernseher in einem Zimmer sind schon n\u00c3\u00b6tig, vor allem der \u00c3\u00bcber der Badewanne. Und ein Telefon auf der Toilette auch\u00e2\u20ac\u00a6<br \/>\nWas ich jedoch nicht verstanden habe: da kostet so ein Zimmer schon 500 Dollar die Nacht und dann hat man noch nicht mal Internet umsonst, sondern soll auch daf\u00c3\u00bcr noch Unsummen bezahlen!?!<\/p>\n<p><u>Besondere Ausr\u00c3\u00bcstung, die ich dabei hatte<\/u><br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\tUnn\u00c3\u00bctzester Gegenstand: Die Regenschutzh\u00c3\u00bclle f\u00c3\u00bcr meinen Fahrradsattel\u00e2\u20ac\u00a6<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\tN\u00c3\u00bctzlichster Gegenstand: Tabletten gegen meine R\u00c3\u00bcckenschmerzen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitte Mai war ich mit einem Kollegen 5 Tage in Haifa zum Starttreffen eines Kooperationsprojekts zwischen der Uni Hannover und dem Technion Haifa. Von wissenschaftlichen Einzelheiten will ich euch verschonen, aber ein Paar Eindr\u00c3\u00bccke mitgeben. 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